Asset Administration Shell and Digital Product Passport – From Concept to Implementation

Asset Administration Shell und Digital Product Passport – von der Theorie in die Praxis

AAS trifft DPP: Warum standardisierte Digitale Zwillinge der Schlüssel zur industriellen Digitalisierung sind und wie sich komplexe IT-Landschaften Schritt für Schritt integrieren lassen.

Die Anforderungen an industrielle Unternehmen steigen:

Mit dem Digital Product Passport (DPP) rücken Themen wie Transparenz, Datenverfügbarkeit und Interoperabilität zunehmend in den Fokus. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Asset Administration Shell (AAS) – die standardisierte Grundlage für Digitale Zwillinge.

Doch was bedeutet das konkret für die Praxis? Welche Rolle spielt die AAS im Kontext des DPP? Und wie gelingt der Einstieg – insbesondere in bestehenden IT-Landschaften?

Diesen Fragen widmen wir uns in der aktuellen Podcast-Folge von DPP Deep Dive – Wissen zum Digitalen Produktpass gemeinsam mit Adrian Grüner von Neoception.

Was ist die Asset Administration Shell?

Die Asset Administration Shell (AAS) ist ein zentrales Konzept der Industrie 4.0. Sie ermöglicht die standardisierte digitale Abbildung von physischen Assets wie Maschinen, Komponenten oder Produkten.

Der Mehrwert liegt dabei nicht nur in der Digitalisierung selbst, sondern in der strukturierten und interoperablen Bereitstellung von Daten. Informationen werden systemübergreifend nutzbar und können entlang des gesamten Produktlebenszyklus konsistent verwendet werden.

Warum AAS die Grundlage für den Digital Product Passport ist

Der Digital Product Passport definiert, welche Daten künftig bereitgestellt werden müssen , etwa zu Herkunft, Materialien oder Nachhaltigkeit.

Die AAS liefert hingegen die Antwort auf das Wie:

  • Standardisierte Datenmodelle
  • Einheitliche Semantik (z. B. ECLASS)
  • Interoperabilität zwischen Systemen und Unternehmen
  • Skalierbare Bereitstellung von Produktdaten

Damit wird die AAS zum zentralen Enabler für die technische Umsetzung des DPP.

Herausforderung Brownfield: Realität in der Industrie

n der Praxis starten die wenigsten Unternehmen auf der grünen Wiese. Stattdessen dominieren:

  • gewachsene IT-Landschaften
  • heterogene Datenquellen (ERP, PLM, MES)
  • hohe Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit

Genau hier liegt die Herausforderung und gleichzeitig der entscheidende Hebel:
Bestehende Systeme müssen integriert, nicht ersetzt werden.

Moderne Plattformansätze ermöglichen es, verteilte Daten zu harmonisieren und schrittweise eine belastbare digitale Grundlage aufzubauen.

Von der Theorie zur Umsetzung

Ein zentrales Learning aus dem Podcast: Der Weg zur AAS und zum DPP muss pragmatisch sein.

Erfolgsfaktoren sind:

  • Schrittweise Integration bestehender Systeme
  • Nutzung etablierter Standards
  • Fokus auf konkrete Use Cases
  • Skalierbare Infrastruktur für Digitale Zwillinge

So lassen sich erste Mehrwerte schnell realisieren und gleichzeitig die Basis für langfristige Digitalisierung schaffen.

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Weitere Informationen

In der neusten Episode von ECHO PRM GmbH geben Michael Trunzer und Adrian Grüner einen praxisnahen Einblick in die Zusammenhänge zwischen AAS und DPP. Verständlich erklärt und direkt aus der industriellen Praxis.